Schwarze Null ohne soziales Profil: Warum grün-rot gescheitert ist

04. Februar 2016  Allgemein, OV Tuttlingen

 

Ausschuss für Wirtschaft und Technologie

Vortrag und Diskussion mit Edmond Jäger, Landtagskandidat DIE LINKE im Wahlkreis Tuttlingen, und Michael Schlecht (Foto), Bundestags-abgeordneter und wirtschaftspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion.

Donnerstag, 11. Februar, 18:15 Uhr in der Gaststätte Traube in 78573 – Wurmlingen (Hauptstraße 43)

 

Wie kann Baden-Württemberg ein soziales Profil gewinnen?

Wir wollen unter anderem die Millionärsteuer, mit der das Vermögen oberhalb einer Million mit fünf Prozent besteuert wird. Dies brächte alleine schon 80 Milliarden, für Baden- Württemberg mehr als zehn Milliarden.

So können die öffentlichen Kassen im Lichte der Schuldenbremse saniert werden und zusätzliches Geld bereitstehen um mehr für Bildung, für Pflege, für die Energiewende und eine bessere Infrastruktur zu tun. Sozialabbau würde verhindert und keine Lehrerstellen müssten gestrichen werden, sondern es könnten mehr geschaffen werden!
Aber gerade in Baden-Württemberg sieht man bei Kretschmann und Schmid, dass sie das nicht wollen. Sie biedern sich bei Reichen und Vermögenden an, sie kämpfen in ihren eigenen Parteien gegen Steuererhöhungen. Für den Fall, dass Rot-Grün bei der Bundestagswahl gewonnen hätte, kündigten sie Widerstand über den Bundesrat gegen eine „übermäßige“ Vermögensbesteuerung an. Kretschmann und Schmid lassen sich im Lichte der Schuldenbremse lieber auf Stellenstreichungen bei Lehrern und weiteren Kürzungen ein. Soziales Profil? Fehlanzeige!

Dabei müsste das Land Geld in die Hand nehmen um gebührenfreie Kitas anzubieten und dringend benötigte Sozialwohnungen zu bauen. Eine soziale Wende im Land geht aber nur mit einer starken LINKEN im Landtag!