Verkehrsminister Hermann darf kein weiteres Landesgeld für Stuttgart 21 verschwenden!

15. Juli 2016  Landesverband

strasdeit klein Geld in Ausbau des Nahverkehrs auf dem Land stecken statt ins Fass ohne Boden S21

Stuttgart 21 soll laut Bundesrechnungshof bis zu 10 Mrd. Euro kosten. DIE LINKE Baden-Württemberg fordert angesichts dieser Meldung Verkehrsminister Winfried Hermann auf, die Zahlungen für Stuttgart 21 sofort einzustellen: Kein weiteres Landesgeld für das gescheiterte Tunnelprojekt! Statt dessen fordert DIE LINKE, Geld in den Nahverkehr auf dem Land zu investieren – zum Vorteil der Bürger. Die Gäubahn z.B. darf nicht weiter aufs Abstellgleis gesetzt werden.

Landesgeschäftsführer Bernhard Strasdeit: „Verkehrsminister Winfried Hermann muss jetzt dringend die Interessen der Bürgerinnen und Bürger vertreten, statt weiter Steuergeld in das Fass ohne Boden namens Stuttgart 21 zu schütten. Die Menschen auf dem Land brauchen regelmäßig und zuverlässig verkehrenden Nahverkehr – und genau das ist eine wichtige Landesaufgabe. Es ist jedoch keine Landesaufgabe, der Bahn weiter hinterherzudackeln und alles zu glauben, was Grube & Co. präsentieren.“

Bahnchef Rüdiger Grube und sein Vertreter Volker Kefer haben das Land beim letzten S21-Lenkungskreis vor einer knappen Woche offensichtlich erneut getäuscht. Denn wenn der Bundesrechnungshof aus bahninternen Unterlagen Gesamtkosten für S21 von 10 Mrd. Euro errechnet, dann sind die 6,5 Mrd. Euro Gesamtkosten von Bahnchef Grube offensichtlich eine Lüge oder das Resultat von eklatanter Unfähigkeit.